close button
Wechseln zu Iranwire Light?
Sie scheinen Probleme zu haben, den Inhalt dieser Seite zu laden. Wechseln Sie zu Iranwire Light.
Artikel

Kritik an shittischen Truenzügen während der Pandemie: Religiöse Institutionen fühlen sich angegriffen

Januar 5, 2021
1 Minuten Lesezeit
Kritik an shittischen Truenzügen während der Pandemie: Religiöse Institutionen fühlen sich angegriffen

Dienstag, 19. Januar 2021

Theologische Hochschule von Ghom fordert Entlassung des Sprechers der Nationalen Taskforce gegen Crona-Pandemie, nachdem er die neuen religiösen Kundgebung kritisiert hat. Am 17. Januar, dem Trauertag der Tochter von Propheten Mohammad, zeigten Videos und Bilder von den Straßen mehrerer Städten Trauerzüge, bei denen die Teilnehmenden die soziale Distanzierung und andere öffentliche Regelungen missachteten.

Alireza Raisi, Sprecher der Nationalen Taskforce gegen Crona-Pandemie, hat diese Kundgebungen kritisiert, er hat auch vor der Reisewelle in die iranischen Inseln am Persischen Golf gewarnt. Doch die religiösen Institutionen nehmen die Kritik als Angriff auf sich wahr. Auch die Organisation für Freitagsgebete hat Dr. Alireza Raisi gefordert, sich zu entschuldigen. 

Das durchschnittliche Alter der Opfer des Virus gesunken

In der Provinz Teheran seien in den letzten Wochen mehrere Menschen zwischen fünf und 17 Jahre alt aufgrund einer Coronainfektion ins Krankenhaus geliefert, sagte der Vizegouverneur der Provinz Teheran, ohne präzise Zahlen zu nennen. Es habe sogar Todesfälle unter Patient:innen, die unter 10 Jahre alt waren, gegeben, sagte der Direktor der Teheraner Taskforce gegen Crona-Pandemie. In Teheran wurden bisher mindestens fünf Infektionsfälle mit britischer Virus-Mutation registriert.

Zahl der Toten: Weiterhin zweistellig

Sima Sadat Lari, die Sprecherin des Gesundheitsministeriums sagte am Dienstag, den 19. Januar, in den letzten 24 Stunden seien 87 weitere Patient:innen mit oder an Coronainfektion gestorben. In diesem Zeitraum hätten sich 5.917 Iraner und Iraner:innen mit Coronavirus nachweislich infiziert, so die Sprecherin des Gesundheitsministeriums. 518 von denen wurden ins Krankenhaus geliefert. Derzeit befinden sich 4.272 Covid-19-Patient:innen unter schwierigen Umständen in Intensivstationen. 

Kommentar veröffentlichen

Artikel

Drei weitere Baha'i-Häuser im Iran gestürmt

Dezember 31, 2020
1 Minuten Lesezeit
Drei weitere Baha'i-Häuser im Iran gestürmt